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Zur Gefährdungsbeurteilung bei Belastung durch Heben und Tragen
Mit gesundem Rücken zu guten Leistungen
Wodurch wird der Mensch beim Heben, Tragen oder Halten belastet?
Eine zu bewegende Last wirkt auf den ganzen Menschen ein, nicht allein auf die Wirbelsäule. Die Wirkung einer Belastung im menschlichen Körper heißt Beanspruchung. Biomechanisch spielen bei solchen Beanspruchungen zwei Arten von Kräften eine Rolle: Die zu bewegende Last und Gewichtskräfte des menschlichen Körpers (Mitbewegen der Arme beim Heben einer Last) wirken von außen auf den Organismus ein. Im menschlichen Körper werden von Muskeln Gegenkräfte erzeugt, um eine Bewegung auszuführen oder eine Haltung zu stabilisieren. Dabei entstehen Beanspruchungen an den agierenden Muskeln und den unmittelbar damit verbundenen Sehnen, Bändern, Gelenken und Knochen. Über diese wird die Beanspruchung auf weitere Körperregionen verteilt; der Organismus agiert als Einheit. Man spricht von einer Ganzkörperbeanspruchung.
Wird durch die Tätigkeit eine stark gebeugte oder verdrehte Körperhaltung erforderlich (Zwangshaltung), so entstehen Aktionskräfte durch das Gewicht des eigenen Körpers. Beim Arbeiten in vorgeneigter Position muss die Rücken- und Beinmuskulatur das Oberkörpergewicht halten. So gibt es bei der Lastenhandhabung und der Arbeit in Zwangshaltungen viele Gemeinsamkeiten. Beide Belastungsformen treten oft gekoppelt auf.
Zur Kraftentwicklung braucht die Muskulatur Energie. Für die Energieversorgung ist die Durchblutung der Muskulatur wichtig. Diese kann durch dauerhafte Muskelanspannung erheblich vermindert werden. Außerdem ist die Durchblutung abhängig von der Leistungsfähigkeit des Herz-Kreislaufsystems, das dann ebenfalls beansprucht wird.
Schließlich spielen auch Vorgänge im Nervensystem eine Rolle. Muskeln werden durch Nerven angesteuert. Kommt es - z. B. durch lang andauernde monotone Tätigkeit - zur zentralen (im Gehirn) Ermüdung, so wird über das Nervensystem auch die Leistungsfähigkeit der Peripherie (Muskulatur) beeinträchtigt.
Eine zu bewegende Last wirkt auf den ganzen Menschen ein, nicht allein auf die Wirbelsäule. Die Wirkung einer Belastung im menschlichen Körper heißt Beanspruchung. Biomechanisch spielen bei solchen Beanspruchungen zwei Arten von Kräften eine Rolle: Die zu bewegende Last und Gewichtskräfte des menschlichen Körpers (Mitbewegen der Arme beim Heben einer Last) wirken von außen auf den Organismus ein. Im menschlichen Körper werden von Muskeln Gegenkräfte erzeugt, um eine Bewegung auszuführen oder eine Haltung zu stabilisieren. Dabei entstehen Beanspruchungen an den agierenden Muskeln und den unmittelbar damit verbundenen Sehnen, Bändern, Gelenken und Knochen. Über diese wird die Beanspruchung auf weitere Körperregionen verteilt; der Organismus agiert als Einheit. Man spricht von einer Ganzkörperbeanspruchung.
Wird durch die Tätigkeit eine stark gebeugte oder verdrehte Körperhaltung erforderlich (Zwangshaltung), so entstehen Aktionskräfte durch das Gewicht des eigenen Körpers. Beim Arbeiten in vorgeneigter Position muss die Rücken- und Beinmuskulatur das Oberkörpergewicht halten. So gibt es bei der Lastenhandhabung und der Arbeit in Zwangshaltungen viele Gemeinsamkeiten. Beide Belastungsformen treten oft gekoppelt auf.
Zur Kraftentwicklung braucht die Muskulatur Energie. Für die Energieversorgung ist die Durchblutung der Muskulatur wichtig. Diese kann durch dauerhafte Muskelanspannung erheblich vermindert werden. Außerdem ist die Durchblutung abhängig von der Leistungsfähigkeit des Herz-Kreislaufsystems, das dann ebenfalls beansprucht wird.
Schließlich spielen auch Vorgänge im Nervensystem eine Rolle. Muskeln werden durch Nerven angesteuert. Kommt es - z. B. durch lang andauernde monotone Tätigkeit - zur zentralen (im Gehirn) Ermüdung, so wird über das Nervensystem auch die Leistungsfähigkeit der Peripherie (Muskulatur) beeinträchtigt.
Seiten-ID: 8590.18297.3
Letzte Änderung: 26.03.2008

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