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Rundherum passend
Gesund und leistungsfähig durch gut gestaltete Arbeitsplätze und Arbeitsabläufe
aus Report 2/2007 (Backbetriebe)
Welcher Unternehmer wünscht sich nicht, dass seine Mitarbeiter gesund und leistungsfähig sind? Viel dazu beitragen können gut gestaltete Arbeitsplätze und störungsfreie Arbeitsabläufe.
Wer ständig mit gebeugtem Rücken arbeiten muss, bekommt irgendwann Verspannungen und Rückenschmerzen. Die Arbeit wird mühsamer, geht nicht mehr so leicht von der Hand. Und irgendwann fällt man deswegen vielleicht sogar aus. Ausfälle und Krankheitstage, die mit so genannten ergonomischen Defiziten bei der Arbeit zusammenhängen, sind häufig. Worum geht's dabei?
Ergonomie bedeutet
Ergonomie ist die Wissenschaft von der Arbeit des Menschen. Das Wort setzt sich aus den griechischen Wörtern ergon (Arbeit, Werk) und nomos (Gesetz, Regel) zusammen. Die Ergonomie befasst sich u.a. mit Arbeitsabläufen, Körperhaltungen und körperlichen Anforderungen, mit Geräten und Maschinen, an denen die Menschen arbeiten. Ziel ist es, all diese Arbeitsbedingungen so an den Menschen anzupassen, dass er so wenig wie möglich und nur so viel wie nötig belastet wird, um optimal arbeiten zu können.
Ein Mitarbeiter muss sich bei der Arbeit körperlich mehr anstrengen, als es eigentlich nötig wäre. Zum Beispiel weil der Arbeitstisch zu niedrig ist. Oder weil er schwere Sachen tragen muss, statt sie fahren zu können. Weil zu wenig Platz zum Bewegen ist. Weil die Geräte ungünstig zu bedienen oder schlecht angeordnet sind und er viel hin und her laufen muss. Weil sich die Kollegen beim Arbeiten ständig in die Quere kommen. Weil es ständig zieht oder weil ...
Die Folge solcher ergonomischer Defizite: Man wird schneller müde. Man ist weniger leistungsfähig. Arbeitsbedingungen, die einem körperlich mehr abverlangen, als nötig wäre, sind also regelrechte Energiefresser. Und irgendwann raubt einem diese Belastung nicht nur die Energie und Freude an der Arbeit, sondern sie führt auch noch zu körperlichen Beschwerden: erst nur leicht und ab und zu, dann stärker und anhaltend. Es lohnt sich also, sich Gedanken zu machen, wie die Arbeit ergonomisch gestaltet werden kann.
aus Report 2/2007 (Backbetriebe)
Welcher Unternehmer wünscht sich nicht, dass seine Mitarbeiter gesund und leistungsfähig sind? Viel dazu beitragen können gut gestaltete Arbeitsplätze und störungsfreie Arbeitsabläufe.
Wer ständig mit gebeugtem Rücken arbeiten muss, bekommt irgendwann Verspannungen und Rückenschmerzen. Die Arbeit wird mühsamer, geht nicht mehr so leicht von der Hand. Und irgendwann fällt man deswegen vielleicht sogar aus. Ausfälle und Krankheitstage, die mit so genannten ergonomischen Defiziten bei der Arbeit zusammenhängen, sind häufig. Worum geht's dabei?
Ergonomie bedeutet
Ergonomie ist die Wissenschaft von der Arbeit des Menschen. Das Wort setzt sich aus den griechischen Wörtern ergon (Arbeit, Werk) und nomos (Gesetz, Regel) zusammen. Die Ergonomie befasst sich u.a. mit Arbeitsabläufen, Körperhaltungen und körperlichen Anforderungen, mit Geräten und Maschinen, an denen die Menschen arbeiten. Ziel ist es, all diese Arbeitsbedingungen so an den Menschen anzupassen, dass er so wenig wie möglich und nur so viel wie nötig belastet wird, um optimal arbeiten zu können.
Ein Mitarbeiter muss sich bei der Arbeit körperlich mehr anstrengen, als es eigentlich nötig wäre. Zum Beispiel weil der Arbeitstisch zu niedrig ist. Oder weil er schwere Sachen tragen muss, statt sie fahren zu können. Weil zu wenig Platz zum Bewegen ist. Weil die Geräte ungünstig zu bedienen oder schlecht angeordnet sind und er viel hin und her laufen muss. Weil sich die Kollegen beim Arbeiten ständig in die Quere kommen. Weil es ständig zieht oder weil ...
| Fünf gute Gründe für eine ergonomische Arbeitsgestaltung |
|---|
| 1. Ergonomische Arbeitsgestaltung spart Zeit, weil die Arbeitsabläufe effektiver sind. |
| 2. Ergonomische Arbeitsgestaltung verringert Belastungen und Beanspruchungen. |
| 3. Die Beschäftigten erbringen über längere Zeit eine konstant gute Leistung, sie sind insgesamt produktiver. |
| 4. Die Beschäftigten fühlen sich wohler, sind zufriedener und motivierter. |
| 5. Die Beschäftigten sind seltener krank und fallen weniger aus |

Die Folge solcher ergonomischer Defizite: Man wird schneller müde. Man ist weniger leistungsfähig. Arbeitsbedingungen, die einem körperlich mehr abverlangen, als nötig wäre, sind also regelrechte Energiefresser. Und irgendwann raubt einem diese Belastung nicht nur die Energie und Freude an der Arbeit, sondern sie führt auch noch zu körperlichen Beschwerden: erst nur leicht und ab und zu, dann stärker und anhaltend. Es lohnt sich also, sich Gedanken zu machen, wie die Arbeit ergonomisch gestaltet werden kann.
| CHECKLISTE Ist Ihr Betrieb ergonomisch aufgestellt? | |
| Die Arbeitsabläufe jedes Einzelnen sind so organisiert, dass
| |
| An jedem Arbeitsplatz ist ausreichend Bewegungsfläche und -freiraum vorhanden. | |
| Die Arbeitstische in der Backstube sind groß und hoch genug, um ohne Zwangshaltungen und unnötige Verdrehungen hantieren zu können (krummer Rücken, Sachen hinter dem Rücken ablegen). | |
| Die Geräte sind so angeordnet und gestaltet, dass sie leicht zu bedienen sind. | |
| Häufig gebrauchte Werkzeuge sind so untergebracht und angeordnet, dass sie stets griffbereit sind. | |
| Es werden Hilfsmittel wie Sackkarren oder Transportwagen eingesetzt, um schweres Heben und Tragen zu vermeiden. | |
| Das Raumklima in der Backstube ist angenehm und führt nicht zu Erkrankungen der Beschäftigten:
| |
| Arbeitshöhe und Tiefe der Theke sind haltungs- und bewegungsfreundlich gestaltet. Häufig verkaufte Backwaren liegen in der Theke in Greifnähe der Verkäuferin, seltener verkaufte Produkte liegen weiter hinten. | |
| In Regalen werden schwere Produkte in der Mitte, leichtere oben und unten angeordnet. | |
| Die Beleuchtung ist blendfrei und überall hell genug. | |
| Die Beschäftigten sind angehalten, Verbesserungsvorschläge zu machen, die ihnen die Arbeit erleichtern. | |
| Die Beschäftigten wissen, dass sie ergonomische Defizite am Arbeitsplatz ansprechen sollen. | |
| Bei ergonomischen Problemen wird eine Lösung zur Entlastung gesucht. Bei Bedarf werden Fachleute zu Rate gezogen, z. B. von der BGN. | |
| Service Bei Fragen zur Ergonomie helfen unsere Experten. Fon: 0621 4456-3517 Arbeits-Sicherheits-Information der BGN: Verkaufsstellen des Backgewerbes, Kapitel Thekenergonomie (ASI 9.01) Bestellen: medienbestellung@bgn.de oder Fax 0621 4456-3448 Herunterladen über: www.bgn.de Nachschlagen auf der BGN-Branchen-CD-ROM für Kleinbetriebe | |
Seiten-ID: 8590.18288.1
Letzte Änderung: 04.10.2007

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